In der Osteopathie stellt die Craniosacrale Therapie eine sehr effektive Methode dar. Sie betrachtet und behandelt die Ursachen vieler Krankheitsbilder aus dem orthopädischen und organischen Formenkreis.
In den letzten Jahren hat diese Therapieform breiten Zuspruch sowohl bei Patienten als auch bei Medizinern gefunden. Die Craniosacrale Therapie ist eine der drei Disziplinen der Osteopathie und beschäftigt sich vorwiegend mit der Bewegung der Rückenmarksflüssigkeit und der Schädelknochen.
Am Beginn einer Behandlung in Craniosacraler Therapie steht das Ertasten des individuellen craniosacralen Rhythmus durch den Therapeuten. Durch dessen präzise Untersuchung und Auswertung wird das Aufspüren von körperinneren Blockaden möglich. Mit Hilfe sanfter manueller Techniken an Schädelknochen, Membranen und am Bindegewebe werden bestehende Einschränkungen des Systems behutsam aufgelöst. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden dadurch ebenfalls gestärkt und die Heilung kann stattfinden.
Durch die Unterstützung feiner körpereigener Bewegungen und dem therapeutischen Dialog können traumatische Verletzungen aus dem Zellgedächtnis entlassen werden (Somato-Emotionale-Prozessarbeit). Dadurch werden Einstellungen, Gefühle und Denkmuster bewusst gemacht, die zu Blockierungen im Körper geführt haben.
Günstige Krankheitsverläufe sind dokumentiert bei: Stress, Psychosomatik, Folgen von Unfällen, Stürzen, (Geburts-) Trauma, postoperative Zustände, Schmerzen, Migräne, Schulter- und Rückenbeschwerden, Facialisparese, Tinnitus, Kiefergelenksbeschwerden, Muskelverspannungen, Störungen des Zentralnervensystems wie M. Parkinson, MS, Apoplex u.a.
Dauer: 60 Minuten