Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Im Orient und in der Antike werden ihre Ursprünge vermutet. Ihre heutige Technik geht auf die Weiterentwicklungen des Schweden Henri Peter Ling zurück. Die Hände des Masseurs ertasten den Befund und behandeln mit bestimmten Grifftechniken, z. B. Streichungen, Knetungen, Reibungen, Dehnungen (Friktionen), Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen den Körper des Patienten.
Bei Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur wirkt sie muskelentspannend, schmerzlindernd, durchblutungssteigernd und entstauend auf die behandelten Körperregionen. Die stärkste Wirkung der Massagegriffe liegt aber darin, das zentrale Nervensystem über Rezeptoren an den Spannungszustand der Muskulatur zu „erinnern“. Denn das ZNS schaltet Meldungen der Rezeptoren im chronischen Zustand ab. Eine eher unmedizinische aber dennoch nicht zu unterschätzende Wirkung der Massage beruht ganz einfach auf dem Effekt der Berührung nackter Haut und dem damit verbundenen Wohlgefühl.
Indikationen: u.a. Akutes lokales Wirbelsäulensyndrom, akute Sport- und Unfallverletzungen, chronisch-rezidivierendes Wirbelsäulen-Lokal-Syndrom, chronische Gelenkarthrose, funktionell vegetativ bedingte Organbeschwerden, rheumatische Beschwerden und allgemeine Entspannung.
Kontraindikationen: Gefäßerkrankungen, akute Entzündungen, Krebserkrankungen, Blutungsneigung und Fieber.
Dauer: 20 Min/40 Min.